Informationsseite · Stand: Juni 2026

PayPal Casinos: Die Lage in Bern und der Schweiz

Was beim Thema PayPal und Online-Casino in der Schweiz wirklich gilt: Lizenzierte Schweizer Casinos bieten kein PayPal. Hier erfahren Sie die Fakten, die legalen Alternativen und die Risiken – sachlich und ohne Werbeversprechen.

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Schweiz ESBK-konzessionierte Online-Casinos akzeptieren kein PayPal. Ein legales Schweizer PayPal-Casino gibt es nicht.
  • Legal spielt man in Bern in Franken (CHF) bei ESBK-Casinos – mit TWINT, PostFinance, Maestro/Visa/Mastercard oder Banküberweisung.
  • PayPal gibt es höchstens bei ausländischen Anbietern – das ist eine rechtliche Grauzone, auf eigenes Risiko. Und selbst dort ist PayPal als Glücksspiel-Zahlung nur selten verfügbar.

Gibt es legale PayPal-Casinos in der Schweiz?

Die kurze Antwort lautet: Nein. In der Schweiz dürfen Online-Casinos seit dem Geldspielgesetz (BGS, in Kraft seit dem 1.1.2019) nur mit einer ESBK-Konzession und einer Online-Bewilligung betrieben werden. Reguliert wird der Markt von der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK, esbk.admin.ch). Aktuell sind rund zwölf Anbieter konzessioniert – und keiner von ihnen bietet PayPal als direkte Zahlungsmethode an.

Mit dem Geldspielgesetz wurde der Schweizer Online-Glücksspielmarkt 2019 erstmals klar geregelt: Erlaubt sind seither nur noch konzessionierte Spielbanken mit zusätzlicher Online-Bewilligung. Im Gegenzug werden nicht-konzessionierte, meist ausländische Angebote seit dem 1.7.2019 per Netzsperre blockiert. Der legale Markt ist damit überschaubar und klar abgegrenzt – und PayPal ist auf diesem legalen Markt kein Bestandteil.

Der Grund liegt vor allem bei PayPal selbst: Der Zahlungsdienst schränkt Glücksspiel-Transaktionen stark ein und arbeitet nur in eng definierten Märkten und mit ausgewählten Lizenzpartnern zusammen. Die ESBK-konzessionierten Schweizer Casinos setzen deshalb auf andere, im Inland etablierte Zahlungswege. Es gibt somit kein legales Schweizer PayPal-Casino – wer das Gegenteil verspricht, wirbt unseriös.

Was legal und verfügbar ist: das Spiel in Franken bei einem ESBK-Casino. Zu den konzessionierten Anbietern zählen unter anderem 7melons.ch (betrieben vom Grand Casino Kursaal Bern), Swiss Casinos, Jackpots.ch (Grand Casino Baden), mycasino.ch (Grand Casino Luzern) und Casino777.ch (Casino Davos). Bezahlt wird dort bequem mit TWINT, PostFinance, Karte oder Banküberweisung.

Wichtig zu wissen: Suchergebnisse, die ein „bestes Schweizer PayPal-Casino" oder eine „Top-Liste PayPal-Casinos für Bern" versprechen, beziehen sich praktisch immer auf nicht-konzessionierte ausländische Anbieter – nicht auf den legalen Schweizer Markt. Eine solche Liste werden Sie auf dieser Seite bewusst nicht finden. Statt einer Empfehlung möchten wir Ihnen die Fakten an die Hand geben, damit Sie selbst entscheiden können.

Eine Übersicht der sicheren, in der Schweiz verfügbaren Zahlungswege finden Sie auf unseren Seiten zu Casinos in Schweizer Franken und zu TWINT-Casinos.

Die Schweiz ist ein freies Land – Alternativen auf eigenes Risiko

Die Schweiz ist ein freies Land. Das Geldspielgesetz richtet sich gegen nicht bewilligte Anbieter, nicht gegen einzelne Spielerinnen und Spieler. Das Spielen bei ausländischen Casinos ist deshalb eine rechtliche Grauzone – es ist nicht ausdrücklich verboten. Wer möchte, kann auf internationale Alternativen ausweichen – aber ausdrücklich auf eigenes Risiko.

Diese Wahlfreiheit gehört zur Ehrlichkeit dazu – und wir wollen sie weder verschweigen noch beschönigen. Genauso ehrlich gehören aber die Schattenseiten benannt: Die Schweizer Regulierung schützt Spielerinnen und Spieler gezielt, und genau dieser Schutz fehlt im Ausland vollständig. Wer sich für einen nicht-konzessionierten Anbieter im Ausland entscheidet, sollte deshalb wissen, worauf er sich einlässt:

  • Keine ESBK-Lizenz und kein Schweizer Spielerschutz – die hiesigen Schutzstandards greifen nicht.
  • Netzsperre: Nicht-konzessionierte ausländische Anbieter sind seit dem 1.7.2019 in der Schweiz netzgesperrt – der Zugang ist offiziell blockiert.
  • Die nationale Spielsperre der ESBK greift bei ausländischen Anbietern nicht.
  • Gewinne bei ausländischen Casinos sind voll steuerpflichtig.
  • Schweizer Banken und Zahlungsdienste können entsprechende Zahlungen blockieren, und bei Streitigkeiten gibt es keinen Schweizer Rechtsschutz.

Und ausgerechnet beim Thema dieser Seite gilt: PayPal ist auch bei ausländischen Casinos nur selten als Glücksspiel-Zahlung verfügbar. Die Glücksspielbeschränkungen von PayPal wirken weltweit – ein Offshore-Anbieter mit funktionierender PayPal-Einzahlung ist eher die Ausnahme als die Regel. Wer also gezielt wegen PayPal ins Ausland ausweicht, geht die genannten Risiken ein und findet die gewünschte Zahlungsmethode am Ende häufig gar nicht vor.

Unterm Strich: Die Wahlfreiheit besteht, aber sie hat einen Preis. Wir ermutigen nicht zum Spiel bei nicht-konzessionierten Anbietern – wir nennen es nur ehrlich beim Namen. Die sichere, in der Schweiz verfügbare und tatsächlich funktionierende Variante bleibt das Spiel in Franken bei einem ESBK-konzessionierten Casino.

Worauf achten, wenn Sie sich dafür entscheiden

Wer sich trotz allem für einen ausländischen Anbieter entscheidet, sollte zumindest mit Sorgfalt vorgehen. Die folgenden Punkte mindern das Risiko – sie beseitigen es nicht.

  • Seriöse Lizenz als relatives Signal: Eine anerkannte Aufsicht (etwa die maltesische MGA) ist ein besseres Zeichen als gar keine oder eine reine Briefkastenlizenz – mehr als ein relatives Signal ist es aber nicht.
  • Reputation prüfen: unabhängige Erfahrungsberichte, Beschwerdeforen und die Auszahlungshistorie ansehen.
  • AGB und Umsatzbedingungen lesen: insbesondere die Bonus- und Wettbedingungen, bevor Geld fliesst.
  • Eigene Limits setzen für Einzahlung, Verlust und Spielzeit – und sich daran halten.
  • Erreichbaren Support testen – idealerweise vor der ersten Einzahlung.

Halten Sie ausserdem fest, welche Zahlungsmethoden tatsächlich angeboten werden, bevor Sie ein Konto eröffnen – gerade weil PayPal bei solchen Anbietern oft nur scheinbar verfügbar ist. Prüfen Sie auch, ob und wie das Casino mit Schweizer Spielerinnen und Spielern umgeht und welche Auszahlungslimits und Verifizierungsanforderungen gelten.

Auch ein Anbieter, der all diese Punkte erfüllt, bleibt ein nicht-konzessionierter, im Ausland ansässiger Betreiber ohne Schweizer Spielerschutz. Sorgfalt verbessert die Ausgangslage, ändert aber nichts an der grundsätzlichen Grauzone und beseitigt die genannten Risiken nicht.

PayPal als Zahlungsmittel: Vor- und Nachteile

PayPal ist ein weltweit verbreitetes E-Wallet und hat im Online-Handel viele Stärken. Im Glücksspiel-Kontext gelten jedoch besondere Einschränkungen – und in der Schweiz ist PayPal bei den legalen ESBK-Casinos schlicht keine Option. Die folgende Gegenüberstellung ordnet die Methode neutral ein.

Vorteile

  • Schnelle Zahlungen, weltweit verbreitet
  • Bank- oder Kartendaten werden nicht direkt mit dem Casino geteilt
  • Einfache Bedienung über ein zentrales Konto

Nachteile

  • Bei Schweizer ESBK-Casinos schlicht nicht verfügbar
  • Bei Glücksspiel generell stark eingeschränkt
  • Der PayPal-Käuferschutz gilt für Glücksspiel in der Regel nicht

Legal in Franken spielen

Wer in Bern sicher und mit Schweizer Spielerschutz spielen will, ist bei einem ESBK-konzessionierten Casino richtig. Dort spielen Sie in Franken und zahlen mit den im Inland etablierten und verfügbaren Methoden – ganz ohne PayPal-Umwege und ohne Grauzone.

Welche Zahlungswege funktionieren und worauf Sie achten sollten, lesen Sie auf unseren Seiten zu Casinos in Schweizer Franken und zu TWINT-Casinos – die sichere und tatsächlich verfügbare Variante.

Verantwortungsvolles Spielen

Glücksspiel kann süchtig machen. Es ist eine Form der Unterhaltung und keine Möglichkeit, Geld zu verdienen. Setzen Sie sich vor dem Spielen feste Einzahlungs-, Verlust- und Zeitlimits und halten Sie sich daran. Glücksspiel ist ausschliesslich für Personen ab 18 Jahren.

Bei ESBK-konzessionierten Schweizer Casinos stehen Ihnen verbindliche Schutzinstrumente zur Verfügung: persönliche Einzahlungs- und Spiellimits sowie die eidgenössische Spielsperre der ESBK, die für alle konzessionierten Anbieter gilt. Bei ausländischen Anbietern greifen diese Schutzmechanismen nicht – ein weiterer Grund, das Spiel auf den legalen Schweizer Markt zu beschränken.

Wenn Sie das Gefühl haben, die Kontrolle über Ihr Spielverhalten zu verlieren, oder sich um eine nahestehende Person sorgen, holen Sie sich frühzeitig Unterstützung. Beratung ist vertraulich und kostenlos.

Hilfe und Beratung

  • SOS-Spielsucht: 0800 040 080 (24 Stunden, anonym, gratis)
  • Sucht Schweiz: suchtschweiz.ch
  • SafeZone.ch: anonyme Online-Beratung
  • ESBK: esbk.admin.ch – Regulator und eidgenössische Spielsperre

Häufig gestellte Fragen

Sachliche Antworten zu PayPal, Online-Casinos und der Rechtslage in der Schweiz.

Gibt es legale PayPal-Casinos in der Schweiz?
Nein. Die ESBK-konzessionierten Schweizer Online-Casinos akzeptieren PayPal nicht. Ein legales Schweizer PayPal-Casino existiert nicht – PayPal selbst schränkt Glücksspiel-Zahlungen stark ein. Legal spielt man in Bern in Franken bei einem ESBK-Casino mit TWINT, PostFinance, Karte oder Banküberweisung.
Warum akzeptieren Schweizer Casinos kein PayPal?
PayPal schränkt Glücksspiel-Transaktionen weltweit stark ein und arbeitet nur in eng definierten Märkten mit ausgewählten Lizenzpartnern. Die ESBK-konzessionierten Schweizer Casinos bieten PayPal daher nicht an und setzen stattdessen auf im Inland etablierte Methoden wie TWINT, PostFinance und Karten.
Ist es strafbar, bei ausländischen Casinos zu spielen?
Das ist eine rechtliche Grauzone. Das Geldspielgesetz richtet sich gegen nicht bewilligte Anbieter, nicht gegen einzelne Spielerinnen und Spieler. Das Spielen bei ausländischen Casinos ist nicht ausdrücklich verboten – wer will, kann ausweichen, aber auf eigenes Risiko: ohne Schweizer Spielerschutz, mit netzgesperrtem Zugang, voll steuerpflichtigen Gewinnen und ohne Schweizer Rechtsschutz bei Streit.
Welche legale Alternative habe ich?
Spielen Sie in Franken bei einem ESBK-konzessionierten Casino. Dort zahlen Sie sicher und tatsächlich verfügbar mit TWINT, PostFinance, Maestro/Visa/Mastercard oder Banküberweisung. Mehr dazu auf unseren Seiten zu TWINT-Casinos und Casinos in Schweizer Franken.
Muss ich Gewinne versteuern?
Das hängt vom Anbieter ab. Gewinne aus ESBK-konzessionierten Schweizer Online-Casinos sind bis ca. CHF 1'071'000 steuerfrei (Stand 2026). Gewinne aus ausländischen Casinos sind hingegen immer voll steuerbar.
Gilt der PayPal-Käuferschutz?
In der Regel nein. Der PayPal-Käuferschutz ist auf Waren- und Dienstleistungskäufe ausgelegt und gilt für Glücksspiel-Transaktionen üblicherweise nicht. Verlassen Sie sich beim Spielen also nicht auf diesen Schutz.